Über Nika

Nika Explains the World

Manchmal hab ich einfach nur lose Fusseln im Kopf. Die Gedanken haben Freigang und fliegen grenzenlos dahin.

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Ich versteck mich nicht vor dem, was ich bin und schon gar nicht wie ich bin. Rechtfertigung? Nein danke. Wenn ich möchte, daß der Magnet in meinem Handy für mich Flugzeuge vom Himmel holt und deshalb versehentlich ein Satellit in meinem Vorgarten landet, dann brauche ich dafür keine Erklärung.

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Und wenn ich mich auf einem Hochstuhl mitten im Wald verliere, weil wild gewordene ochsengroße Hasen kleine plüschige Rehe jagen und betrunkene Fledermäuse kamikazemäßige Sturzflüge hinlegen, bei denen der Ausgang mehr als ungewiss ist, dann brauche ich niemanden der mich versteht.

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Und wenn ich die beste Freundin im Arm habe und zu Reinhard Meys legendären “gute Nacht Freunde” in Erinnerung schwelge und wir dabei 3 Meter über dem Boden schwebend tanzen, während unter uns die Welt einfach stillsteht, brauche ich niemanden, der mich da runterholt.

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Und wenn ich allein bin, am Strand, mich neben ausrangierte Surfbretter setze, den 10 Sekunden timer der Kamera anmache, wie eine Verrückte ins Bild laufe, mich versuche in die perfekte Pose zu werfen, dabei lässig und entspannt zu wirken, dies dreiunddreißig mal wiederhole, während meine Oberschenkel bereits brennen, meine Unterhose voll mit Sand ist, mein Lächeln langsam Schmerzen bereitet und das touristische Publikum  unweigerlich aufmerksam auf mich wird und Erinnerungsbilder fertigt, brauche ich niemanden, der mir sagt wie bescheuert das ist, öde, peinlich oder kindisch denn zum Glück entscheide ich das ganz alleine.

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Ganz ohne Hilfe und ohne überflüssiges Gelaber. Einfach so weil ich es kann, weil ich es will und weil ich es für richtig empfinde. 

Made my day.. Ganz nach meinem Geschmack!